WG Nienburg informiert sich bei Ortsfeuerwehren

In einer von Gerhard Schlieker geplanten Rundtour besuchte die Wählergemeinschaft Nienburg alle Ortswehren der Freiwilligen Feuerwehr Nienburg. Um 16 Uhr traf man sich am Feuerwehrhaus in Langendamm und Ortsbrandmeister Stefan Ottens gab einen Überblick über die Einsätze, den Fuhrpark und den Stand bzw. auch Ausbildungsstand der Langendammer Feuerwehrkameradinnen und Kameraden. Erfreulich in seinen Augen war, dass das neue Feuerwehrhaus in Langendamm "in Arbeit" sei und hoffentlich im Jahr 2017 fertig gestellt werden kann. Der Vorsitzende der Wählergemeinschaft Frank Podehl dazu: "Es freut mich sehr, dass mein Vorschlag für den neuen Standort auf so viel positive Resonanz gestoßen ist und das Gebäude so zügig gekauft wurde." Das beigefügte Bild zeigt Teile der Wählergemeinschaft Nienburg vor dem Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 im "Noch"-Feuerwehrhaus Langendamm.

Anschließend fuhr die WG nach Erichshagen/Wölpe und wurde dort vom Herrn Heidzig in Empfang genommen und durch "die Räume" der Ortsfeuerwehr geführt. Auch hier wurde über die Einsätze, Fuhrpark und Personal gesprochen und festgestellt, dass nicht nur der Fuhrpark z.T. veraltet ist, sondern auch die räumliche Unterbringung für Personal und Fahrzeuge einige Wünsche offen lässt.

In Holtorf, der dritten Station der WG, wurde von OBM Kowalzik dass neue Feuerwehrhaus gezeigt, mit dem "die FFw sehr gut leben kann", so die Aussage von Herrn Kowalzik. Er hob außerdem hervor, wie stark sich die Mitglieder beim Neubau ehrenamtlich eingebracht haben, sonst wäre beispielsweise der Schulungsraum nicht in so multifunktionaler Weise entstanden.

Zum Schluss traf man sich im Feuerwehrhaus am Berliner Ring beim Nienburger OBM Cornelsen, der sein Statement für die FFw Nienburg abgab. Ein Gang durch das Feuerwehrhaus und durch die Fahrzeughalle endete mit einer Besichtigung des Grundstücks. Hier kam die große Sorge der Feuerwehr zur Sprache, dass durch zur Zeit angedachte anderweitige Bebauung, die Flächen nicht mehr der Feuerwehr zur Verfügung stehen könnten. Dies würde sicherlich die derzeitige Nutzung für Ausbildungs- und Abstellzwecke und evtl. notwendige Erweiterungen (siehe Feuerwehrbedarfsplan) stark einschränken oder gar unmöglich machen.

Als Fazit hat die Wählergemeinschaft folgendes gezogen: Alle vier Wehren haben ihre vielseitigen Einsätze mit Bravour gemeistert, der Feuerwehrbedarfsplan für die Stadt Nienburg muss so schnell wie möglich beraten werden und die Nachwuchswerbung voran getrieben werden. Abschließend bedankte sich die Wählergemeinschaft Nienburg bei allen für die ausführlichen Informationen und die viele ehrenamtliche Arbeit, die von den Feuerwehren geleistet werden.

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