Standpunkte / Ziele

Umwelt

Die Wärmedämmung von Gebäuden sowie deren technische Ausrüstung gilt es zu verbessern. Die Stadt Nienburg muss ihre öffentlichen Gebäude optimieren (Energiesparlampen, Stromsparpumpen...) und als Vorreiter vorangehen.

Wir fordern alternative Antriebe für Fahrzeuge der Stadt Nienburg. Zum Beispiel Elektroantrieb oder Gas.

Zur Energieeffizienz gehört auch, Transportwege zu verkürzen, Industriegebiete müssen dazu auf kurzem Weg an Infrastrukturnetze (Wasserstraßen, Bahnlinien und Fernstraßen) angeschlossen werden. Abhilfe kann hier der Bau von Umgehungen schaffen, da dadurch der Verkehr zügiger läuft und nicht durch die Stadt geleitet werden muss.

Wo es möglich ist, muss die Nutzung von Abwärme vorangetrieben und die Energie in ein Fernwärmenetz eingespeist werden. In einem ersten Schritt haben die Stadtwerke Nienburg damit begonnen und ein Blockheizkraftwerk (BHKW) errichtet, das acht zum Teil größere Objekte in Holtorf und Erichshagen-Wölpe mit Nahwärme versorgt. Das BHKW wurde im bisherigen Heizungsraum des Freibades am Dobben aufgestellt. Der wichtigste Bestandteil des Nahwärmenetzes ist die sommerliche Wärmeabnahme durch das Freibad in Holtorf. Dies ermöglicht erst den wirklich wirtschaftlichen Betrieb des Netzes für die Stadtwerke Nienburg. Wir begrüßen die Installation dieses Nahwärmenetzes sehr, da es durch die Einsparung von rd. 150t CO² das städtische CO²-Minderungskonzept voranbringt, und den Erhalt des Holtorfer Freibades mittelfristig sichert. Dieses Projekt gilt es weiter zu unterstützen und nach Möglichkeit auszubauen. Hier ist noch sehr viel Gedankenspielraum offen - z.B. hinsichtlich weiterer Nutzungsmöglichkeiten durch Privathaushalte oder andere Gebäude.

Mobilität

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muss optimiert werden:

  • Durch verlängerte Einsatzzeiten des Stadtbusses sollte es ermöglicht werden, dass man Theater oder Kino besuchen kann bzw. abendliche Verabredungen in der Stadt wahrnehmen kann ohne das Auto benutzen zu müssen. Damit auch Bürgerinnen und Bürger, die über kein Auto verfügen, die Innenstadt am Abend erreichen.
  • Durch verlängerte Einsatzzeiten können auch die Mitarbeitenden der Geschäfte nach Ladenschluss mit dem Bus nach Hause fahren.

Die vorhandenen Radwege müssen ständig verbessert werden. Die Mittel für Radwegeneubau und -instandhaltung müssen deutlich erhöht werden. Nur durch die vorgenannten Schritte können wir mehr Bürgerinnen und Bürger zum Fahrradfahren animieren.

Alternativ ist zu prüfen, in welchem Umfang sich die Stadt an Carsharing beteiligen oder ein Rufbus eingerichtet werden kann.

Transportwege müssen verkürzt werden. Industriegebiete müssen dazu auf kurzem Weg an Infrastrukturnetze (Wasserstraßen, Bahnlinien und Fernstraßen) angeschlossen werden. Abhilfe kann hier der Bau von Umgehungen schaffen, da dadurch der Verkehr zügiger läuft und nicht durch die Stadt geleitet werden muss.

Infrastruktur

Eines der Ziele der Wählergemeinschaft (WG) Nienburg besteht darin, sich für eine nachhaltige Optimierung der Verkehrsinfrastruktur der Bewohner Nienburgs einzusetzen:

  • Das wichtigste Ziel war und ist für die Wählergemeinschaft Nienburg ein möglichst zeitnaher Bau der Umgehungsstraße Nienburg-Rohrsen auch Nordumgehung genannt. Diese ist unumgänglich um die Ortsteile Holtorf und Erichshagen-Wölpe von den extrem hohen Belastungen durch den Verkehr auf den Bundesstraße Verdener Landstraße und der Celler Straße zu befreien. Wir machen uns weiterhin dafür stark, dass die Einschränkungen der Lebensqualität möglichst bald ein Ende haben. Dies muss natürlich so erfolgen, dass mögliche Beeinträchtigungen in Erichshagen-Wölpe und auf Natur und Umwelt auf ein Minimum beschränkt werden. Wir freuen uns, dass sie im Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 in den sogenannten "Vordringlichen Bedarf" eingestuft wurde und somit eine gute Chance hat, vordringlich umgesetzt zu werden. Besonders hervorzuheben ist, dass sie dabei ein Nutzen-Kostenverhältnis von größer Zehn erhalten hat. Eine bessere Einstufung ist nicht möglich. Jetzt gilt es, sich weiter auf kommunaler und höherer politischer Ebene parteiübergreifend und gemeinsam für die zeitnahe Umsetzung der Umgehungsstraße einzusetzen.

Wir werden uns auch weiterhin dafür stark machen:

  • Zur Optimierung der Infrastruktur gehört für die Wählergemeinschaft aber auch die Verbesserung der Radwegesituation in Nienburg. Deshalb hat die WG mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Jahr 2012 die Überarbeitung des Radwegekonzepts per Ratsantrag auf den Weg gebracht. Hier wurde auch eine deutliche Erhöhung der jährlich zur Verfügung stehenden Finanzmittel auf 200 T€ gefordert.

Weitere wesentliche Forderungen der WG waren:

  • Bessere Anbindung der Ortsteile Holtorf, Erichshagen-Wölpe und Langendamm an die Innenstadt - sogenannte Expressrouten.
  • Schaffung von zusätzlichen Abstellplätzen am Bahnhof und im Bereich der Innenstadt.
  • Optimierung der Infrastruktur bedeutet für die Wählergemeinschaft aber auch einen kontinuierlichen, dauerhaften Erhalt der Straßen und Rad-/Gehwege. Hier wurde von uns immer wieder eine bessere finanzielle Ausstattung angemahnt.

Eine jetzt unterlassene Unterhaltung/Instandsetzung von Straßen und Wegen bedeutet für WG Nienburg eine unzulässige Belastung für die nachfolgenden Generationen!

Innenstadt

Leerstehende Geschäfte in der Nienburger Innenstadt sorgen immer wieder für Diskussionsstoff. Leerstände über längere Zeiträume senken die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone. Die Aufenthaltsqualität ist aber auch abhängig von z.B. der Größe und der Ausstattung der Fußgängerzone und diversen anderen Einflüssen.

Die Wählergemeinschaft  Nienburg hat sich mit dieser Problematik bereits im Jahr 2012 auseinandergesetzt. Hierzu wurde auf Wunsch des Vorsitzenden vom Ausschuss für Wirtschaft und Marketing von der WG als einziger Fraktion eine Ideenskizze erarbeitet und eingebracht. In diesem Vorschlag wurden Ideen für die Erhöhung der Attraktivität der Langen Straße und der näheren Umgebung formuliert.

Die vollständige Ideenskizze ist hier hinterlegt. Die darin aufgeführten Aspekte sind eine Ideensammlung. die auf eine Sitzung der WG Nienburg zurückgeht. Hier handelt es sich zunächst nur um ein Brainstorming. Die Sammlung der Gesichtspunkte erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit, noch nimmt sie für sich in Anspruch, vollständig ausformuliert zu sein. In diesem Sinne ist das anliegende Papier der WG Nienburg zu verstehen.

>> Ideenskizze der WG-Nienburg zur Innenstadt